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Tingvall Trio

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Melodiöser Skandinavien-Jazz
Das Trio um den schwedischen Pianisten Martin Tingvall gehört zu den Wegbereitern des zeitgenössischen Jazz. In Würzburg stellen die Drei ihre neue Studio-CD vor. Alle Songs hat Tingvall selbst komponiert und arrangiert. "Bei über hundert veröffentlichten Songs ist es sehr schwierig, sich nicht selbst zu kopieren“, sagt Martin Tingvall. "Aber das ist unserer absolutes Credo: Not a copy of ourselves." Bei einem Test-Konzert in der Elbphilharmonie haben die drei Musiker einige ihrer neuen Songs schon einmal live am Publikum getestet – es gab ein phänomenales Echo.

Musikmachen ist wie ein Gespräch
Viele von Tingvalls Stücken weisen eine für den skandinavischen Jazz typische Melodiösität auf und nehmen Anleihen an der aktuellen Rock- und Popmusik. So ist beispielsweise das Spiel des kubanischen Bassisten Omar Rodriguez Calvo von lateinamerikanischen Einflüssen geprägt, während sich Jürgen Spiegels Schlagzeugspiel an die westliche Rockmusik anlehnt. Martin Tingvall sieht dies noch etwas differenzierter: „Die Musiker des Tingvall Trios sind auch sehr gute Freunde. Und ich glaube, es ist extrem wichtig, dass man sich auch menschlich so gut versteht. Wenn man Musik macht, ist das wie ein Gespräch. Und eine Dreierbeziehung oder ein Dreiergespräch ist sehr schwierig, da ist immer einer außen vor. Das schafft man nur mit richtig guter Freundschaft und auch Respekt. Und auch Neugier darauf, was der andere zu sagen hat.“

Preise, Preise, Preise
2010 und 2012 erhielt das Tingvall Trio die Auszeichnung „Jazz-Echo in der Kategorie Ensemble des Jahres national“, 2011 wurde es mit dem Hamburger Musikpreis HANS in der Kategorie Hamburger Produktion des Jahres ausgezeichnet und für seine bisherigen Alben erhielt es jeweils den Jazz Award in Gold.

»Oft ist es das Kleine, das eine große Wirkung erzielt. Martin Tingvall jedenfalls versteht sich darauf, klare, einfache Melodien zu schreiben und diese mit dem Kontrabassisten Omar Rodriguez Calvo und dem Schlagzeuger Jürgen Spiegel so raffiniert zu inszenieren, dass daraus faszinierende Stücke werden, die vom ersten bis zum letzten Ton die Spannung halten.« (RONDO, August 2014)

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