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Migration Blues

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Blick Bassy

Poetischer Afro-Südstaaten-Blues
Wahlweise Banjo oder Akustikgitarre und eine einprägsame Stimme: Blick Bassy erzählt in seiner Muttersprache Bassa Geschichten über die Landflucht in seiner Heimat Kamerun, von der Suche nach den eigenen afrikanischen Wurzeln, von seiner Kindheit und von der Liebe. Drei Mikrophone hat Bassy auf der Bühne zur Verfügung: Eines für den klaren Gesang, eines mit Echo-Effekten und eines, das einen speziellen Hall kreiert, der wie ein ferner Chor klingt. Heraus kommt ein Klangereignis, das mit elektronischen Sounds ergänzt wird und den Instrumenten seiner beiden exzellenten Mitmusiker Clément Petit (Cello) und Ludovic Palabaud (Posaune, Keyboard).

Eine Einladung zum Abtauchen
Das faszinierende Ergebnis ist ein groovender bis kontemplativer Sound, dessen Herzstück die traditionelle Musik von Bassys Heimat ist und der westafrikanische mit zentralafrikanischen Rhythmen mixt. Bassys Stimme und die Musik der ganzen Gruppe schmeichelt den Ohren und der Seele. Wer die Augen schließt und genießt, fühlt sich bald in die Stimmung eines warmen Sommerabends versetzt, an dem Körper und Geist entspannt und in Harmonie sind. Ein Gefühl, dass ein Moment von Zufriedenheit und Glück ewig währt.

„Bassy nutzt seine Stimme wie ein Instrument. Mal klingt sie kratzig, knarzig, rau, dann wieder weich, zart und klar. Mal singt er mit, mal ohne Vibrato, schraubt die Töne ganz nach unten oder nach weit oben. (…) Nach 90 Minuten Schluss und Jubel.“ (Neue Presse)

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Leyla McCalla

Stilvoll ‚back to the roots’.
Leyla ist klassisch ausgebildete Cellistin, spielt auch Banjo und singt. Vor allem performed sie eigene Songs, interpretiert allerdings auch Stücke und Gedichte Anderer. Ihre Heimat ist New York, ihr Herz schlägt in New Orleans und ihre Wurzeln finden sich in Haiti. Von dort stammen ihre EItern und zwischen diesen Polen hat sie nach musikalischen Verbindungen geforscht.

Moderne Musik und Traditionen
In eine einzige wohlgeordnete Schublade passt Leyla McCallas Stil nicht. Am ehesten ist ihre Musik ein Mix aus Folk, Soul, Blues und afro-karibischen Traditionen. Leyla lässt sich von den überlieferten Klängen der Karibik genauso inspirieren wie von anderen traditionellen Musikstilen.

„A Day for the Hunter, A Day for the Prey“ ist ihr zweites Album. Mit dem Titel bezieht sie sich auf ein Buch von Gage Averill.  Auf Tournee ist die vielseitige Songschreiberin, Instrumentalistin und Vokalistin (sie singt auf Englisch, Französisch und Kreol) mit einem akustischen, geradezu „kammermusikalisch“ besetzten Trio.

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Delgres

Blues im Creole-Style
Pascal Danae ist Sänger, Gitarrist und Gründer des Blues-Trios DELGRES. Der Name ist Programm, denn er bezieht sich auf Commander Louis Delgrès, der 1802 sein Leben im vergeblichen Kampf gegen die Sklaverei auf Guadeloupe verlor. Delgres gründete sich 2015. Damals erhielt Pascal einen Victoires de la Musique Award (die französische Variante des Grammy) für das beste World Music Album. In diesem Zusammenhang traf er den Schlagzeuger Baptiste Brondy, Bruder im Geiste, und Sousaphon-Spieler Rafgee.

Grandioses Zusammenspiel dreier Könner
Ihren Stil nennen sie Creole-Blues. Es ist ein rauer, kraftvoller Blues, denn er zeugt von Leid, von Elend, aber auch von Hoffnung. Er wurzelt in der Erinnerung an die Songs, die Tänze, den Schmerz der anonymen, unbekannten Unglücksseligen, die auf Geheiß von Napoleon Bonaparte nach Guadeloupe in die Sklaverei deportiert wurden und von dort nach Lousiana fliehen konnten.
Es ist ein Blues, wie ihn sich das Publikum nur wünschen kann. Jeder einzelne Musiker des Trios spielt grandios, das Sousaphon gibt die Prise Besonderheit dazu und alle zusammen sind mehr als die Summe ihrer einzelnen Persönlichkeiten – ein super Trio eben. Sehr, sehr tight!

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