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Gisela João – NUA: Rückblick

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Há Fados e Fados (frei übersetzt: mit jeder Faser Fado): Portugals neuer Stern am Fado-Himmel heißt Gisela João. Nun leuchtete und sang sie auch unter dem Würzburger Himmelszelt.

Fremd und vertraut zugleich klingt der Fado. Wehmütig, schmerzvoll, sehnsüchtig und gefühlvoll ist diese Musik. Ihr (einziges) Thema ist die Liebe – und die in all ihren Facetten. Was macht mich glücklich und unglücklich?: die Liebe. Was lässt mich weinen und lachen?: die Liebe. Was ist meine ganze Sehnsucht?: die Liebe. Was bereitet mir Freude und Schmerz?: die Liebe.
Ja, wenn die Liebe nicht wäre, dann gäbe es wahrscheinlich nicht nur keinen Fado, sondern auch die meisten anderen Schlager nicht. Und auch keine Geschichten von einer jungen Portugiesin auf der Hafensommerbühne, die von entflammten Herzen, von funkelnden Augen, von schönen jungen Männern und deren eifersüchtigen Freundinnen erzählt.

Die Begleitmusiker, die João mitgebracht hatte, machten ihre Sache mehr als gut. Jeder ein Könner an seinem Instrument und mit ebenso viel Verve und Hingabe wie ihre Leadsängerin. Und die große Frage zuletzt – das Wetter? Trocken, nicht ganz mild, ein toller Himmel: fadomäßig halt.

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