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Charlie Cunningham

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© Peter Banks

Charlie Cunningham ist nach Meinung vieler Kritiker eines der größten neuen Talente Großbritanniens und hat in Deutschland mittlerweile den Status einer festen Größe erreicht. Bei seinen Tourneen spielt er regelmäßig vor ausverkauften Sälen, so geschehen 2018 beim Reeperbahnfestival im Hamburger „Michel“. Wer ihn spielen hört, merkt sofort, dass da mehr kommt als nur ein Mann mit Gitarre und Stimme. Schon die ersten Töne der fingergezupften Gitarre und der glasklare Gesang gehen einen unmittelbar an. Er kombiniert in seinem eigenen Stil authentisch wirkende, gut geschriebene Texte mit einem perkussiven, virtuosen Gitarrenspiel, das direkt Gänsehautfeeling erzeugt.

Der aus Oxford stammende Singer-Songwriter verbrachte einige Jahre in Sevilla und lebt nun in London. In seinem neuen Album „Permanent Way“ dokumentiert er die Ungewissheit im Leben: das Verlangen nach Intimität und Liebe, aber auch Unabhängigkeit und Abstand. Die Musik klingt melodisch, gefühlvoll und so, als ob er auf der Suche ist nach etwas, das er noch nicht kennt. Wie sich selbst lässt er auch seinem Publikum Zeit zu atmen, jedes Stück speziell zu genießen und den Tönen nachzuhören. Was bleibt, ist ein tiefes Gefühl und die Freude, etwas ganz Besonderes erlebt zu haben. Zusammen mit seiner Band kommt er nun zum ersten Mal überhaupt für ein Konzert nach Würzburg.

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© Lasse Bech Martinussen

Support: Oh Land

Seit 2008 veröffentlichte die dänische Sängerin und Komponistin insgesamt vier Studioalben. Zwar hatte sich die damals 18-Jährige schon eine Karriere als Ballerina ertanzt (beim Königlich Schwedischen Ballett), doch wegen einer schlimmen Rückenverletzung musste sie ihre beruflichen Pläne ändern. Seitdem ist Nanna Øland Fabricius als Oh Land unterwegs.

Ihr fünftes Album „Family Tree“ (erscheint im Mai) ist ein vergleichsweise intimes Werk. Sie verarbeitet darin abwechslungsreiche Lebensjahre mit Emigration in die USA, Heirat, Baby, Scheidung und Rückkehr in ihre Heimat Dänemark. Dafür hat sie alles in die Waagschale geworfen und sich mit den Ungewissheiten ihres Lebens auseinandergesetzt. Die Stücke sind raffiniert in ihrer Komposition und instrumentalen Umsetzung und bauen eine Brücke zwischen Radiotauglichkeit und einer Musik weitab des Mainstreams.

Bei ihren Live-Auftritten verwendet Oh Land ein Drumpad, mit dem sie Sound Samples abspielen kann und das abhängig von ihrer Interaktion mit dem Gerät Bilder auf Ballons projiziert. Außerdem hängt ein LED-Monitor dran, der im Rhythmus ihrer Bewegungen aufleuchtet. Audio, Video, viel Vergnügen.

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