Beginn: 21:15Uhr
Jane Birkin 21.15 Uhr / Support: Anna Aaron 20.00 Uhr
Doppelkonzert
Jane Birkin Sings Serge Gainsbourg „Via Japan” (Frankreich, Japan)
„Gainsbourg reloaded - La Grande Dame Jane B.“
Jane Birkin ist eine charismatische Künstlerpersönlichkeit, die seit Ende der 60er Jahre mit einer breit gefächerten Schauspielkarriere als Darstellerin in Theater und Film sowie zuletzt auch als Regisseurin beeindruckt. Sie arbeitet(e) mit Regisseuren wie James Ivory, Alain Resnais, Jacques Rivette, Bertrand Tavernier, Agnès Varda, Jacques Doillon, Roger Vadim, Michelangelo Antonioni, Richard Lester u. v. a. Gleichzeitig war und ist sie auch als Popstar und Sängerin in der Öffentlichkeit präsent. Ihrer künstlerischen Neugier und Offenheit folgend, entstanden zuletzt eigene Veröffentlichungen in Zusammenarbeit mit Künstlern wie Françoise Hardy, Bryan Ferry, Caetano Veloso, Johnny Marr, Brian Molko, Beth Gibbons (Portishead), Neil Hannon (The Divine Comedy), Rufus Wainwright, Dominique A und anderen. Seit vielen Jahren gilt ihr ausgeprägtes Engagement auch humanitären Aktivitäten der unterschiedlichsten Art (langjähriges Engagement in Hinblick auf Birma und Aung San Suu Kyi, Amnesty International, Human Rights Watch etc.). Bei einem Konzert in Japan zugunsten der Opfer der Katastrophe in Fukushima lernte sie die vier japanischen Musiker kennen, die nun dieses aktuelle Programm zu Ehren Serge Gainsbourgs weltweit mit Jane Birkin präsentieren.
Der vor gut 20 Jahren verstorbene Serge Gainsbourg war Musiker, Komponist, Autor, Schauspieler, Regisseur und eine der einflussreichsten Künstlerpersönlichkeiten der französischen Popmusik, der zudem auch das Kino und die Literatur in Frankreich prägte (er schrieb Drehbücher und Filmmusik für mehr als vierzig Filme). Jane Birkin und Serge Gainsbourg lernten sich Ende der Sechziger bei Filmaufnahmen in Paris kennen und waren bis in die frühen Achtziger privat wie auch künstlerisch ein produktives (in der damaligen Zeit bisweilen als frivol geltendes) Traumpaar. Im Grunde ist Birkin die authentische und unerreichbare Nachlassverwalterin des Gainsbourg-Oeuvres. Ihr gelingt es, die innere Gefühlswelt des eigenwilligen und genialen Künstlers Gainsbourg (und seines Alter Ego Gainsbarre) kongenial wiederzugeben. Beim aktuellen Programm, das in Europa, Nahost, Asien, USA, Kanada und Australien seit Herbst 2011 präsentiert wurde und wird, werden ausschließlich Songs von Gainsbourg im Mittelpunkt stehen. Sie werden von einer Frau in unnachahmlicher und konsequenter Weise interpretiert, die Serge Gainsbourg lange Zeit am nächsten stand und die vielleicht innigste Beziehung zu diesen längst zu Klassikern gewordenen Stücken hat. Ein Projekt, das haften bleiben, wenn nicht gar Gänsehaut erzeugen wird.
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und Schloss Steinburg
Anna Aaron (Schweiz)
„Eine Stimme zwischen Folk und Rock – geheimnisvoll, düster und fesselnd.“
Mit eigenwilligem atmosphärischem Pianospiel und einer höchst individuellen Mischung aus rauem Folk und hartem Rock begeistert die junge Baslerin Anna Aaron Kritik und Fans in der Schweiz und wurde zuletzt innerhalb kürzester Zeit zu einer der gefragtesten und mittlerweile mehrfach prämierten Sängerinnen des Landes. Das Debüt-Album „Dogs In Spirit“ erschien im Herbst 2012 bei Two Gentlemen in Lausanne. Bei eben genanntem Label ist auch Sophie Hunger unter Vertrag, welche ein bekennender Fan von Aaron ist.
Anna Aaron ist ein erstaunlich vielschichtiges Werk voller düsterer Anmut gelungen. Unterstützt wurde sie dabei von Produzent Marcello Giuliani, der unter anderem als Bassist bei Eric Truffaz tätig ist und bereits das Akustik-Album der Young Gods oder das Debüt-Album von Sophie Hunger produziert hat. Gerade der Ausnahme-Trompeter Eric Truffaz hat Anna Aaron als Solo-Support zuletzt auf seiner Europa-Tournee präsentiert. Dabei gelang es Anna Aaron mit einer unglaublich intensiven Bühnenperformance für Gänsehaut bis in die hintersten Reihen zu sorgen.
Video
Besetzung:
Anna Aaron – voc, piano / Emilie Zoé – guitar
Presse:
„Wie sie ihre Songs zwischen pianogetriebener Carole-King-Klassik bis zu mitunter wuchtiger und fast grunge-artig harmonisierten Refrains einrichtet, erinnert sie ans Konzept der Kanadierin Feist. Allerdings klingen der Ton und die Präsenz ihrer angenehm vollen, recht dunklen Stimme ganz eigenständig.“ (Berliner Zeitung)
„Das Prägnante an Anna Aaron ist die Stimme, die von zartbesaitetem Tremolo in hartes Kratzen wechseln kann.“ (das-musikmagazin.de)
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- 20 years after Serge's death, 40 years since „Melody Nelson“, a few months after the disaster in Fukushima, here we come … „Serge Gainsbourg and Jane via Japan“
- JB is an actress, singer and activist who charmed France, where she settled more than 40 years ago – she collaborated lately f.e. with many performers including Feist, Paolo Conte, Beth Gibbons, Bryan Ferry, Rufus Wainwright, Franz Ferdinand and Johnny Marr
- „Histoire de Melody Nelson“ von Serge Gainsbourg (feat. Jane Birkin), ein zeitloser Klassiker der Rock- und Pop-Geschichte, wurde zum 40. Jubiläum in mehreren Editionen wiederveröffentlicht. Ein kultiges Konzeptalbum, dass auch spätere Musikergeneration wie beispielsweise Air, Pulp, Portishead, R. E.M., Placebo, De La Soul und Beck stark beeinflusst hat.
- „Jane Birkin, die bezaubernde Mischung aus eleganter Lady, unschuldig sinnlichem Schulmädchen und kämpferischer Aktivistin. Sie stolpert nicht mehr zufällig in einen Antonioni Film, sie trifft bewusste künstlerische Entscheidungen, sie wirkt gelassen und bei sich und echt. Jane Mallory Birkin ist eine berührende Künstlerin mit dem fesselnden Charme einer ewigen Kindfrau.“ (Rolling Stone, 10/2011
- Künstlerwebsite
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- Fotos Jane Birkin ©Ezra Petronio
- Jane Birkin / Piano: Nobuyuki NAKAJIMA / Drums : Ichiro ONOE / Violin: Hoshiko YAMANE / Brass: Takuma SAKAMOTO





